Gemeindeportrait

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Gemeinde Bargen Kanton Schaffhausen

Bargen ist eine politische Gemeinde des Kantons Schaffhausen in der Schweiz. Bargen ist die nördlichste Gemeinde der Schweiz. Sie besteht aus dem Dorf Bargen (ursprünglich Niederbargen) und dem Weiler Oberbargen.

Bargen liegt an der Durach im oberen Merishausertal auf 605 m ü.M., wo sich das Tal weiter in Hoftal und Mülital verzweigt. Getrennt werden die beiden Täler durch den Nieder Hengst (746 m ü.M.) und den sich daran anschliessenden Hoh Hengst, mit 861 m ü.M. der höchste Punkt der Gemeinde und Grenzpunkt zu Deutschland.

Das südlicher gelegene Mülital ist unbesiedelt und wird nach Süden hin durch den Bargemer Randen (808.7 m ü.M.) begrenzt, über dessen Rücken die Gemeindegrenze zu Merishausen verläuft. Im nördlicher gelegenen Hoftal liegt das Gehöf Oberbargen (694.6 m ü.M.), einst eine mit Niederbargen gleichwertige Siedlung.

Im Südosten der Gemeinde liegt im Merishausertal, an der Grenze zu Merishausen und zu Wiechs am Randen (Gemeinde Tengen, Deutschland) der sogenannte Schlauch (570 m ü.M.), eine Talsohle zwischen Bargemer Randen, Ebnet (734 m ü.M.) und Bohl (786 m ü.M.). Die verworrenen Grenzlinien im Schlauch wurden in zwei Anläufen bereinigt, zuletzt 1967 beim Bau der Autostrasse A4. Nachbargemeinden von Bargen sind Merishausen im Süden, Blumberg (Schwarzwald-Baar-Kreis) im Westen und im Norden sowie Tengen (Landkreis Konstanz) im Osten.

Schwarzer Stein
In Bargen steht der nördlichste Grenzstein der Schweiz. Er trägt die Nummer 593. Im Volksmund nennt man diesen Grenzstein den Schwarzen Stein. Von hier aus wurden früher Verbannte oder Verurteilte von der Schaffhauser Obrigkeit abgeschoben. Heute führt der Wanderweg Nr. 593 Nordspitze Panoramaweg von Wanderland Schweiz am Schwarzen Stein vorbei.

Wappen Gemeinde Bargen
Wappen Gemeinde Bargen

In gelb schwarzes Senkblei, überhöht von Freiheitshut mit je einer grünen, roten und gelben Feder.

Das Wappen der Gemeinde Bargen erscheint als erstes auf einem Munizipalitätssiegel aus dem Jahre 1805. Die Darstellung des Freiheitshuts über einem Senkblei ist ein typisches Hoheitssymbol aus der Zeit der Helvetik. Da die Ortschaft vor der Zeit der Helvetik kein Wappen besessen hatte, behielt sie dieses auch nachher bei. 1950 wurde das heute gültige Wappen an der Gemeindeversammlung offiziell anerkannt.